Die Briefe
1938 verliebt sich eine junge Frau in ihren Chorleiter. Kurz darauf zieht er weg, ohne dass sie sich ihm offenbaren konnte; was ohnehin undenkbar gewesen wäre: er ist Lehrer, sie ist Arbeiterin. Er geht auf die 30 zu, sie ist gerade erst 18.
Der Chor, in dem sich Hilde und Roland 1938 begegneten
Sie schreibt ihm. Er schreibt zurück. Zwischen 1938 und 1945 schreiben sie sich über 2500 Briefe. Zeitweise schreiben sie sich täglich mehrseitige Briefe.
Seit 2013 scannt, transkribiert, diskutiert und vertont eine Gruppe von Freiwilligen diese Briefe. Zum Teil unterstützt durch die eine oder andere Institution, dann wieder ohne oder wieder anders.
Aktueller Stand:
Alle Briefe sind gescannt und durch eine KI vor-transkribiert.
Viele Briefe sind durch Menschen nachkorrigiert.
Briefe bis Mai 1945 sind in Hörfassungen produziert und
bei Radio Tonkuhle gesendet
worden. Für's Radio eingelesen: mehr als 1850 Briefe, insgesamt über 160 Stunden.
Weiterhin werden Transkriptionen vollendet und wird diskutiert. Die Radiosendung kam im Mai 2025 an ihr Ende. Den Abschluss bildeten Briefe vom 08. und 09. Mai 1945, in denen Hilde und Roland jeweils schreiben, dass der Krieg wohl aus sei. Die live-Lesung mit Manu und Mark vom Theater R.A.M. kann man weiterhin buchen.
Die Briefe selber lesen:
Auf der Website Alltag im Krieg
kann man die Briefe nachlesen. Einfach nach dem Brief-Konvolut "Oberfrohna" suchen.